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| Die Bibliothek zeigt eine Auswahl von Micha Pansis Lieblingsbüchern |
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| Autor: John Wyndham
Titel: The Day of the Triffids. Auf deutsch erschienen als Die Triffids. Warum dieser spannende Roman noch nicht ein dutzend Mal verfilmt wurde, ist mir ein Rätsel. Die Triffids sind intelligente Pflanzen, deren Sporen aus dem All auf die Erde regnen, wo sie sich munter vermehren und die Menschheit allmählich von der Spitze der Nahrungskette verdrängen. Das wäre vielleicht gar keine so üble Idee... |
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| Autor: Theodore Sturgeon
Titel: Das Gesamtwerk. Sturgeon ist ein Autor, der mehr Wert auf Inhalte denn auf technische Spielereien legt. |
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| Autoren: Arkadi und Boris Strugatzki
Titel: Die bewohnte Insel; Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein; Montag beginnt am Samstag; Die zweite Invasion der Marsianer; Das Experiment und andere. Arkadi und Boris Strugatzki stammen aus Russland und schrieben die meisten ihrer phantastischen Romane und Erzählungen in Zeiten, als der eiserne Vorhang Ost und West trennte. Die Auswirkungen totalitärer Staaten sind denn auch ein wiederkehrendes Thema in ihrem Werk, das sie jedoch stets überraschend verarbeiten. Ihre Geschichten sind amüsant, hintergründig und von einer beschwingten Leichtigkeit. Nachdem ich begeistert Die bewohnte Insel verschlungen hatte, las ich im Laufe der Jahre viele weitere Strugatzki-Bücher, und ich kann mich an keines erinnern, das mir nicht gefallen hätte. |
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| Autor: Robert Sheckley
Titel: Alle Kurzgeschichten und Romane aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Auf deutsch erschienen diese Kurzgeschichten in den beiden Sammelbänden Das große Robert Sheckley Buch und Das zweite Robert Sheckley Buch. Robert Sheckleys Kurzgeschichten aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren kann man nur als großartig bezeichnen. Er sprüht vor umwerfenden Ideen, vor Witz und Einfallsreichtum. Diese Science-Fiction-Storys lesen sich heute noch so unverbraucht wie am ersten Tag ihres Erscheinens. Besser kann man es nicht machen. |
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| Autor: Stanislaw Lem
Titel: Sterntagebücher; Solaris; Der futurologische Kongress; Der Unbesiegbare; Die vollkommene Leere und weitere. Stanislaw Lem ist eine Ikone der phantastischen Literatur. Sein sprachliches Können ist herausragend, und seine Einfälle sind oft so verblüffend, dass man beim Lesen laut herauslacht. Trotzdem ist Lem kein Humorist, sondern ein intellektueller Autor. Er studierte Medizin, Philosophie, Methodologie der Wissenschaft und Kybernetik, und das merkt man. Die Sterntagebücher sind eines seiner unterhaltsamsten Werke. In mehreren Kurzgeschichten schildert er die Abenteuer des Raumfahrers Ijon Tichy, der es im Weltall wahrlich nicht leicht hat. In einer Geschichte gerät Ijon Tichy in eine Zeitschlaufe und begegnet sich selbst vom Vortag. Weitere Ijon Tichys folgen, die sein Raumschiff bevölkern und sich mit sich streiten, bis die Lage immer hoffnungsloser wird. Diese großartige Erzählung vergisst man nicht so schnell wieder. |
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| Autor: Robert A. Heinlein
Titel: Stranger in a Strange Land; Starship Troopers. Auf deutsch erschienen als Fremder in einem fremden Land; Sternenkrieger (neuerdings im Zuge der Anglikanisierung auch als Starship Troopers erhältlich). Robert A. Heinlein war ein umstrittener Autor. Starship Troopers löste bei seinem Erscheinen einen Sturm der Entrüstung aus, der bis heute nicht verebbt ist. Der Roman wurde als faschistoid und gewaltverherrlichend angeprangert. Das ist ganz richtig, das ist er auch. Starship Troopers ist mein Lieblingsbuch von Heinlein. Die Geschichte dieser vollkommenen Militärdikatur in der Zukunft regt zum Nachdenken an. Die noch nicht so alte Verfilmung von Starship Troopers kann man sich sparen, das Buch ist es auch heute noch wert, gelesen nein, verschlungen zu werden. |
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| Autor: Anthony Burgess
Titel: A Clockwork Orange. Auf deutsch erschienen als Uhrwerk Orange und später Clockwork Orange. Clockwork Orange ist Anthony Burgess' kürzestes und bestes Buch. Man mag kaum glauben, dass Clockwork Orange vom selben Autor verfasst wurde wie Der Fürst der Phantome, in dem Burgess 870 Seiten lang mit pseudo-literarischem Geschwafel langweilt. Clockwork Orange ist tatsächlich ein Meisterwerk. |
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| Autor: James Graham Ballard
Titel: High-Rise; Concrete Island; Crash; Low Flying Aircraft; The Venus Hunters. Auf deutsch erschienen als Der Block; Die Betoninsel; Der tote Astronaut; Die Zeitgräber. Hierzulande ist James Graham Ballard ein wenig in Vergessenheit geraten, obwohl er zu den literarisch besten Science-Fiction-Autoren zählt. Ballard ist auch einer der erschreckendsten Autoren, manchmal entwirft er wahrlich alptraumhafte Szenarien. Für sein bestes Buch halte ich High-Rise, auf deutsch als Der Block erschienen. Wer diesen Roman gelesen hat, zieht nie in eine Hochhaus-Wohnung ein. |
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